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1. PREIS Realisierungswettbewerb 2008
Auslober Hochbauamt Landeshauptstadt Dresden
Aufgabe Neubau/Umbau/Sanierung
Größe HNF 14.100 m²
Wettbewerbsart Realisierungswettbewerb
Die Landeshauptstadt Dresden beabsichtigt, das bestehende Marie-Curie-Gymnasium zu einem vierzügigen
Gymnasium umzubauen bzw. zu erweitern sowie den Neubau einer Dreifeldsporthalle und die dazugehörigen
Freisportanlagen und Pausenflächen in Dresden zu errichten.
Der vorhandene Schulbau aus den fünfziger Jahren wird im Süden durch einen konzentrierten viergeschossigen
Baukörper ergänzt, der im Wesentlichen alle neuen Unterrichtsräume und Fachkabinette aufnimmt.
Der Erweiterungsbau schließt die Kette der bestehenden pavillonartigen Bauten ab, die sich von der
eingeschossigen Aula bis hin zum Neubau in Ausdehnung und Höhe kontinuierlich steigern. Das vorhandene
Thema der Verbindungsbauten wird aufgegriffen und der Neubauteil mit einem schmalen dreigeschossigen
Baukörper an den Bestand angeschlossen. Der senkrecht zur Straße ausgerichtete neue Baukörper ist mit seinem
großzügigen Haupteingang klar zum neuen Pausenhof orientiert und schafft zum ehemaligen Schuleingang des
Schulgebäudes ein entsprechendes Gegenüber.
Die Anlage eines zweihüftigen viergeschossigen Baukörpers gestattet es bis auf wenige Ausnahmen, alle Klassen-
räume und Fachkabinette im Neubauteil unterzubringen. Damit konzentriert sich der stark frequentierte
Schulbetrieb und ermöglicht kurze Erschließungswege und die Minimierung von Verkehrsflächen.
Für eine räumliche und schulgerechte Großzügigkeit werden die Fachkabinette von den Unterrichtsräumen durch
einen geschoßübergreifenden hallenartigen Luftraum getrennt. Das Erdgeschoß des Neubaus ist zum Pausenhof
geöffnet und nimmt die zentralen Funktionen mit hohem Schülerverkehr wie Mensa und Bibliothek auf.
Mit dem Neubau soll das bestehende pavillonartige Ensemble komplettiert werden, ohne das der Neubau seine
eigene Entstehungszeit verleugnet. Mit der Materialwahl und Struktur wird der gestalterische Bezug zum Bestand
gesucht. Große horizontale Fensterbänder schaffen für die Klassen- und Fachräume optimale natürliche
Belichtungsverhältnisse. |