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1.Rang Realisierungswettbewerb 2007
(derzeit Bau-Ausführung, Fertigstellung März 2013)
Bauherr Freie und Hansestadt Hamburg
Aufgabe Neubau
Umfang BGF 27.000 m²
Kosten 62.000.000 €
Leistung Lph. 1 - 8
Projektphase Ausführungsplanung, Baubeginn 09/2009
Auf dem Areal am Magdeburger Hafen / Baakenhafen wird der Neubau der zum 1. Januar 2006 gegründeten HafenCity Universität als Hochschule für Baukunst und Raumentwicklung realisiert. Mit dem Neubau sollen die bislang räumlich getrennten Disziplinen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung unter einem Dach vereint werden. Insgesamt gehören ca. 1.500 Studierende und ca. 180 Beschäftigte der neuen Hochschule an.
Das Gebäude der HCU gliedert sich in zwei Gebäudeteile, die durch einen transparenten mehrgeschossigen Binnenraum vertikal und horizontal eng vernetzt sind. Die öffentlichen Nutzungen mit hohem Publikumsverkehr im Erdgeschoss gewähren durch beide Gebäudeteile höchstmögliche Transparenz von der Überseeallee bis zum Kai des Baakenhafens. Während im südlichen Gebäudeteil mit Blick zum Kai vorrangig gastronomische Einrichtungen angeordnet werden, befinden sich im Bauteil Nord die Zugänge zur zwei- bis dreigeschossigen Bibliothek und zur Ausstellungsfläche. Die mehrgeschossige Bibliothek mit ihren vielfältigen Blickbeziehungen zum Innen- und Außenraum ist gut ablesbar zum Straßenraum orientiert und akzentuiert den Eingangsbereich der Hafencity-Universität.
Der Anspruch der HCU Interdisziplinarität und Kommunikation zu fördern wird durch ein Konzept umgesetzt, öffentlich wirksame und nutzbare Funktionen wie Medienzentrum mit Bibliothek, Galerie als Ausstellungsfläche, die sowohl intern als auch extern nutzbar ist, in der Erdgeschosszone so zu organisieren, dass eine Nutzbarkeit sowohl durch die Studierenden, als auch durch die Öffentlichkeit möglich wird. Unterstützt wird dies durch die Anordnung der Cafeteria und der Mensa, die auch außerhalb der klassischen Nutzungszeiten geöffnet und als flexible Arbeitsbereiche, Internet-Lounge und Treffpunkt genutzt werden können.
Die oben beschriebenen Gebäudeteile erhalten jeweils eigenständige Fassaden, die auf die unterschiedlichen Situationen reagieren.
Gegenüber den strenger ausgebildeten Fassaden des zur Stadt orientierten Bauteils Nord mit in der Ebene homogenen Flächen differenziert sich der elbseitige Bauteil Süd mit bewegten Zuschnitten der auskragenden Brüstungselemente, die eine starke Tiefenwirkung in der Fassade erzeugen. |